23.12.2021

Auf den Spuren von Michael Bublés musikalischen Vorbildern

Der Italo-Kanadier gilt als DER Swing-Interpret unserer Zeit. Michael Bublé hat es geschafft, den glamourösen Musikstil des 20. Jahrhunderts wieder populär zu machen. Doch wie kam der mehrfache Grammy-Gewinner überhaupt dazu, solche Klassiker zu interpretieren und nicht etwa moderne Popmusik? Wir haben nachgeforscht und stellen euch einige seiner wichtigsten Vorbilder und Inspirationsquellen vor.

Die Liebe zum Swing weckte sein Großvater in ihm. Dieser spielte Bublé zum ersten Mal die Mills Brothers vor und etwas Magisches passierte, wie der Sänger heute erzählt. Die Band aus Burnaby, British Columbia war zwischen den 1920er- und 1960er-Jahren aktiv. Sie gaben Jazz–, Swing- und Popsongs zum Besten. Ihren größten Hit „Paper Doll“ landeten sie 1943. Er hielt sich 12 Wochen auf dem ersten Platz der US-Charts und verkaufte sich sechs Millionen Mal. Besonders die romantischen Lyrics der viel Brüder hatten es Bublé angetan. Er wusste, solche Musik möchte er später auch einmal machen.

Stimmen einer vergangenen Ära

Auch bei seinem nächsten Idol hatte Bublés Familie ihn beeinflusst. Als er klein war, hörte er die Bing-Crosby-Platten seiner Eltern. Der US-Amerikaner zählt zu den erfolgreichsten Sängern des 20. Jahrhunderts. Sein größter Hit ist gleichzeitig die am meisten verkaufte Single aller Zeiten: „White Christmas“. Da liegt es wohl auf der Hand, dass Bublé diesen Hit für sein eigenes Christmas Album covern musste. Auch „I’ll be home for Christmas“ hat nicht nur Bublé, sondern auch Crosby interpretiert, nur eben 68 Jahre zuvor.

Nicht zu vergessen ist Frank Sinatra. Er ist wohl einer der größten Stars der Swing-Ära und gehört ebenfalls zu Bublés Inspirationsquellen. Sinatras Mega-Hits wie „My way“, „New York, New York“ oder „Fly me to the moon“ sind noch heute echte Klassiker. Letzteren hat der Italo-Kanadier für das Konzert „Bublé“ performt, da es ihn in der frühen Phase seiner Karriere inspiriert hat. Hier könnt ihr seiner Variante lauschen.

Klassiker aus Amerika

Wenn es um seine musikalischen Einflüsse geht, zählt der Kanadier gerne auch das „Great American Songbook” auf. Unter diesem Namen wurden verschiedene Sammlungen veröffentlicht, kein einzelnes Buch. Was sie eint: Die aufgeführten Songs gelten als Klassiker mit Melodien für die Ewigkeit – vor allem Jazz-Standards, Broadway-, Musical- und Hollywood-Hits aus dem frühen 20. Jahrhundert befinden sich darunter. Dort geben sich ikonische Künstler:innen wie beispielsweise Duke Ellington („In a sentimental mood“), Henry Mancini („Moonriver“), Dean Martin („Sway“) oder Nat King Cole („Autumn leaves“) die Ehre. Es gibt jedoch auch neuere Sammlungen, die aktuelle Stars wie Tony Bennett („I left my heart in San Francisco“) mit einbeziehen. Er coverte zusammen mit der Pop-Queen Lady Gaga auf ihrem gemeinsamen Album „Cheek to cheek“ Jazz-Standards und machte das alte amerikanische Liedgut so jüngerem Publikum zugänglich. Genauso wie Michael Bublé es bereits seit Jahren tut.

Begebt euch mit MagentaMusik 360 auf eine musikalische Reise durch Bublés außergewöhnliche Karriere. Freut euch auf Hits seines Albums „love“ ❤ , aber auch auf Klassiker des mehrfachen Grammy-Gewinners wie „You're nobody 'til somebody loves you“. Unterstützt wird er bei seiner Performance von einem 36-köpfigen Orchester. Hier könnt ihr euch selbst von den Klängen mitreißen lassen. Viel Spaß!