13.08.2021

Das Who’s Who des Europäischen Kulturpreises 2021

Wer tritt auf und wer moderiert? Wir geben euch einen Überblick darüber, welche Highlights euch bei dem kulturellen Event erwarten! Freut euch auf hochkarätige Musiker, die den Galaabend nach einem Jahr Pause gebührend feiern.

Annette Dasch

Als Moderatorin und Gastgeberin wird euch eine der ganz großen Stimmen durch den Abend führen: die international gefeierte Sopranistin Annette Dasch. Als Sängerin war die Berlinerin bereits Gast in den wichtigsten Opernhäusern der Welt. 2000 gelang es ihr mit gleich drei Auszeichnungen – dem Maria-Canals-Wettbewerb in Barcelona, den Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb für Klavier und Gesang in Zwickau und den Concours de Genève in Genf – internationale Aufmerksamkeit zu erreichen. Zu ihren bekanntesten Rollen zählt beispielsweise die Elsa im „Lohengrin“ bei den Bayreuther Festspielen. Dazu hat Dasch bereits Erfahrung als Moderatorin – sie besaß viele Jahre ihre eigene TV-Klassikshow „Dasch Salon“. Annette Dasch blickt mit Vorfreude auf den Abend: „Ich kenne die Preisverleihung, war schon zwei Mal zu Gast. Nun den ganzen Abend mitgestalten zu können, freut mich außerordentlich.“


Diana Damrau

Sie ist eine der führenden Sopranistinnen des Belcanto-Fachs und wird an dem Galaabend „Hör ich Cymbalklänge“ aus der Operette „Zigeunerliebe“ von Franz Léhar zum Besten geben. Die Grünzburgerin sang während ihrer Karriere auf vielen internationalen Bühnen renommierter Konzerthäuser. An der Metropolitan Opera New York performte Diana Damrau beispielsweise all ihre wichtigen Rollen. Die Süddeutsche Zeitung beschreibt sie als „ideale Sängerin. Sie widmet den Texten große Aufmerksamkeit, erzählt anmutig – und singt zugleich mit zwingender, dynamisch lebendiger Präsenz."

Till Brönner

Der Startrompeter ist vor allem für seine Jazzdarbietungen bekannt – doch das Multitalent komponiert, singt, arrangiert und fotografiert auch. Der 47-Jährige brachte bisher vier Alben heraus, spielte mit Musik-Ikonen wie Annie Lennox, Aretha Franklin, Herbie Hancock und Al Jarreau. Sogar im Weißen Haus und im Kanzleramt trat er bereits auf. Auch die Ehre einer Grammy-Nominierung wurde ihm 2009 zu teil. Bei der Preisverleihung in Bonn wird er seinen eigenen Song „Elysium“ spielen.

Scorpions

Die Hannoveraner Band blickt auf 55 Jahre Bandgeschichte zurück und zählt zu den erfolgreichsten Rockgruppen Deutschlands. Doch ihr Name ist über Europa hinaus bekannt – sogar in Japan erreichten zwei ihrer Platten den Goldstatus („Virgin Killer“ und „Taken by Force“). Legendär ist ihr Hit „Wind of Change“, der 1989 zur Hymne des Mauerfalls wurde. Für den Europäischen Kulturpreis bringen sie eine eigens für diesen Abend orchestrierte Rückblende auf die Freiheitsbestrebungen nach 1989 auf die Bühne.

Katie Melua

Von der Casting-Show-Gewinnerin zur international renommierten Musikerin: Katie Melua hat es geschafft! Mit 15 Jahren gewann sie das TV-Format „Stars up their noses“. Danach absolvierte sie die BRIT School und steht damit in einer Reihe mit Adele, Amy Winehouse und Leona Lewis. Der Durchbruch gelang ihr 2004 mit ihrer ersten Welttournee – heute blickt die 36-Jährige auf acht Alben zurück. Mittlerweile schreibt sie ihre Songs auch selbst. Für den Europäischen Kulturpreis wird sie „What a Wonderful World“ von George David Weiss interpretieren.

Colin Pütz

Der 14-jährige Nachwuchspianist aus Bergisch Gladbach hat mit fünf Jahren das Klavierspielen gelernt – und hat heute bereits mehrere Preise der Regional- und Landeswettbewerbe von „Jugend musiziert“ gewonnen. Sogar mit Schauspielerfahrung kann er aufwarten. Für den Film „Louis van Beethoven“ ist er in die Rolle des Genies selbst geschlüpft – selbstverständlich als Kind. Dafür lernte er, auf historischen Instrumenten zu spielen: Cembalo, Orgel, Clavichord und Hammerklavier. Auch bei der Gala wird er ein Beethoven-Stück darbieten: Die Klaviersonate Nr. 17 op. 31/2: 1. Satz Largo/Allegro.