Die heimlichen Headliner der letzten Festivalsaison

Die heimlichen Headliner der letzten Festivalsaison

Die Headliner-Slots großer Festivals sind DIE Auszeichnung für Live-Bands. Wer einen ergattert, hat’s geschafft. Doch auch im unteren Drittel der Festival-Line-ups gibt es echte Kracher. Es sind die heimlichen Headliner, die – Prognose(!) – in den kommenden Jahren mit jeder Saison ein Stück weiter nach oben rücken werden. Hier also die Spitzenreiter von morgen für Euch.

Königin Coely

Bereits 2013 ging die belgische Rapperin Coely auf ihre erste große Festivaltour. 34 Konzerte bescherten ihr damals verdientermaßen den Titel „Queen of the Festivals“. Mittlerweile war sie als Support mit Kanye West, Kendrick Lamar und Nas unterwegs. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis die heimliche Königin zur offiziellen Festival-Queen wird – und zur besten Zeit auf den Hauptbühnen performen wird.

Das Konzert von Coely beim Openair Frauenfeld gibt es hier.

Genre-Chaos mit Yungblud

„Wir haben die Zukunft gesehen und sie sieht wie Yungblud aus“ schreibt das britische Musikmagazin NME. Und die Zukunft klingt wie ein gewaltiger Clash aus unterschiedlichsten Einflüssen: Punk, HipHop, Rock und Garage vermischt der Künstler zu politisch geladenen Songs, mit denen er über die Festivalbühnen Europas wirbelt – und das sicher schon bald in der ersten Liga.

Das Konzert von Yungblud bei Rock am Ring gibt es hier.

Der Bravouröse Rapper BAS

Der sudanesisch-amerikanische Rapper aus Queens ist das neue Aushängeschild von J. Coles HipHop-Label Dreamville. Das Qualitätsmerkmal des Labels – Rapskills mit intelligenten Inhalten zu kombinieren – erfüllt BAS mit Bravour. Ein Gast Feature auf J. Coles Song „New York Times“ katapultierte den Rapper nicht nur auf die Rap-Landkarte, sondern auch ins Line-up vieler HipHop-Festivals.

Das Konzert von BAS beim Openair Frauenfeld gibt es hier.

Greta van Fleet retten den Rock

Sie klingen nach Led Zeppelin im Jahr 2019 und wurden gleichzeitig von Slash zur Rettung der Rockmusik erklärt. Die Mitglieder der US-amerikanischen Classic-Rock-Band Greta van Fleet sind gerade mal zwischen 19 und 22 Jahre alt. Fame haben sie trotzdem schon reichlich eingestrichen: Sie wurden bereits von Elton John persönlich (Oha!) zu seiner Grammy-Party eingeladen, spielten als Vorband von Guns N’Roses und auf einigen der größten europäischen Rock-Festivals. Bald winken sie uns oben auf den Festival-Plakaten zu.

Das Konzert von Greta van Fleet bei Rock am Ring gibt es hier.

Alma – Mit EDM zu Rock am Ring

Auf der großen Bühne bei Rock am Ring performt Alma bereits wie ein gestandener Popstar – auch wenn ihre musikalische Mischung aus EDM (Elektronic Dance Music) und Pop nicht ganz ins Line-up passt. Die Finnin mit den neongelben Haaren lässt sich davon in keinster Weise beirren und überzeugt mit ihrer einzigartigen, energiegeladenen Show.

Das Konzert von Alma bei Rock am Ring gibt es hier.