05.01.2022

Diese Stars klingen royal, doch sind sie es auch?

Eines haben unsere nachfolgenden Künstler gemeinsam: Sie klingen nach Royal Family. Dahinter verstecken sich königliche Spitznamen, feierlich verliehene Adelstitel oder einfach nur majestätische Musik-Skills. Was davon auf welche unserer Künstler zutrifft, verraten wir euch gleich.

Legendär wie ein König

Gestatten, der King of Rock `n` Roll, Elvis Presley! Wie kam der Sänger aus Mississippi zu seinem ehrenvollen Beinamen? Fließt wirklich blaues Blut in seinen Adern? Ihr könnt es euch denken: Dieser Titel ist „nur“ eine Hommage an seinen außergewöhnlichen Erfolg und sein Talent. Als Schöpfer des Rockabilly-Sounds hat er schließlich einen revolutionären Musikstil geboren und Generationen geprägt. Er beeinflusste die Art, wie sie tanzten und sich kleideten. 14-mal wurde Presley für den Grammy nominiert, dreimal gewann er ihn. Zu seinem Vermächtnis zählen Hits wie „Heartbreak Hotel“ oder „Love Me Tender“. Und heute noch wird der verstorbene Musiker als Legende gefeiert!

Herrscher über die Blues-Gitarre

B. B. King wurde mit dem Namen Riley B. King geboren – doch von echtem Adel keine Spur. Zur Zeit der großen Depression wuchs er in den USA als Waise auf. Die Gitarre und sein Talent verhalfen ihm schließlich zu großem Erfolg, sodass er seinem Leben als Traktorfahrer auf einer Baumwollfarm entfliehen konnte. Dank Hits wie „Three O'Clock Blues“, „You Upset Me Baby” und „The Thrill Is Gone” gilt King als einer der einflussreichsten Blues-Gitarristen und -Sänger, ebenso seine Kollegen Albert King und Freddie King. Aufgrund ihres Talents nannte man sie auch die „drei Kings des elektrischen Blues“. Eine Platte haben sie jedoch nie zusammen aufgenommen. B. B. King erhielt im Laufe seiner Karriere nicht nur Dutzende von Preisen, sondern auch einen Platz in der Rock ’n’ Roll- und Blues-Hall of Fame. So wurde er schließlich seinem majestätischen Geburtsnamen gerecht, oder?

Wohltäter und Weltstar

Sir Elton John zählt zu den Künstlern mit den meisten verkauften Tonträgern, ist seit den 1970ern eine Pop-Ikone und weltweit bekannt. Sicher kennt ihr Hits wie „Don’t break my heart“ und „Nikita“. Außerdem war der Brite ein enger Freund der verstorbenen Diana, Princess of Wales. Ob er deswegen von ihrer Schwiegermutter, Queen Elizabeth II., 1995 zum „Commander of the Order of the British Empire“ ernannt wurde? Wahrscheinlich nicht, vielmehr würdigt die englische Krone damit u. a. Verdienste in den Bereichen von Kunst und Wissenschaft und Arbeit für gemeinnützige Einrichtungen oder Wohlfahrtsorganisationen. Seit den 1980er-Jahren engagiert sich John an Wohltätigkeitsdiensten für Aids-Projekte. 1992 gründete er sogar seine eigene Aids-Stiftung. 1995 folgte dann der Ritterschlag. Seitdem darf er sich Sir Elton John nennen. Wir verbeugen uns!

Dame der Popwelt

Über 150 Millionen verkaufte Tonträger, 12 Grammys, zwei Golden Globes und ein Oscar – damit hat die New Yorkerin Anspruch auf den Pop-Thron, oder? Auf jeden Fall gehört sie zu den erfolgreichsten Sängerinnen aller Zeiten. Dazu ist sie die Patentante der Kinder ihres Kollegen und Freundes Sir Elton John. Das macht sie allerdings nicht zu einem Mitglied der Royal-Family. Geboren wurde sie als Stefani Joanne Angelina Germanotta. Ihren adligen Künstlernamen „Lady Gaga“ verdankt sie ihrem Musikproduzent Rob Fusari – zumindest seiner Aussage zufolge. Zur Begrüßung im Tonstudio hätte er immer den Song „Radio Ga Ga“ von der Band „Queen“ gesungen. Eines Tages schrieb Rob Germanotta eine SMS und die Autokorrektur wandelte „Radio Ga Ga“ angeblich in „Lady Ga Ga“ und erhob die New Yorker Sängerin mal eben in den Adelsstand, natürlich nur inoffiziell.

Der Knight Bachelor

Egal, ob als Mitglied der legendären Beatles oder als Solo-Künstler – Paul McCartney ist aus der Musikgeschichte nicht wegzudenken und zählt zu den erfolgreichsten Songwritern der Welt. Er kreierte unzählige Nummer-Eins-Hits wie „Ebony and Ivory“, „Pipes of Peace“ und „The Girl is Mine“ und hätte wohl allein deshalb den Spitznamen „King“ verdient. Doch der Brite braucht diese Ehrung gar nicht, denn er ist ein waschechter Sir. Zunächst zeichnete ihn die Queen zusammen mit den anderen Beatles-Mitgliedern mit dem britischen Verdienstorden aus. Am 11. März 1997 folgte der Ritterschlag im Buckingham Palace. Der Engländer darf seitdem das Prädikat „Sir“ vor seinem Namen führen. „Ein wunderschöner Tag und ein langer Weg hierher von der kleinen Terrace Street in Liverpool", erzählte er den Reportern vor Ort. Wir können davon ausgehen, dass McCartney diese Zeremonie wirklich genossen hat, denn der Weltstar ist ein bekennender Fan der Queen.

Ganz gleich, ob sie nun zum echten Adel gehören oder nicht all unsere Künstler bieten euch ehrwürdige Musik. Und zur Krönung unseres Artikels könnt ihr euch ausgesuchte Konzerte anschauen. Viel Spaß!