31.03.2021

GRAMMY Awards 2021: das wichtigste vorab

Das hatten sich alle Beteiligten anders vorgestellt: Eigentlich sollten bereits am 31. Januar 2021 die Stars über den roten Teppich in Los Angeles flanieren. Eigentlich waren spektakuläre Auftritte im Staples Center geplant. Und eigentlich hätte ein großes Publikum vor Ort allen Gewinnern der goldenen Grammophone zugejubelt. Eigentlich. Auch dem wichtigsten US-amerikanischen Musikpreis hat die Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung gemacht. Trotzdem finden die 63. GRAMMY Awards auch in diesem Jahr statt. Wir haben die wichtigsten Infos vor der Show für euch zusammengefasst.

„ Whether it's with a crowd or not, we’re going to try to take things to the next level”

Bereits seit Juni letzten Jahres arbeiten Harvey Mason jr., Interimspräsident/Ceo der Recording Academy, und sein Team an einer pandemiegerechten Version der GRAMMY Awards. Je nachdem, wie sich die Lage in der hart von der Pandemie getroffenen Stadt Los Angeles entwickelt, plant das Team der Recording Academy unterschiedliche Versionen der Show: Live-Performances im Staples Center mit begrenztem Publikum, ganz und gar ohne Zuschauer oder mit virtuellen Elementen von unterschiedlichen Orten aus. Was bis zum neuen Datum der Verleihung am 14.03. machbar sein wird, bleibt abzuwarten. Bislang scheint nur sicher: Es wird anders – mit oder ohne Publikum.

Queen B auf dem GRAMMY-Thron

Mit nun insgesamt 79 Nominierungen und 24 gewonnenen Preisen stellt Beyoncé einen neuen Rekord auf: keine Musikerin war öfter für einen GRAMMY Award nominiert. In diesem Jahr kann sich die R&B-Sängerin in neun Kategorien einen der begehrten Preise sichern. Zum Beispiel mit ihrem Song „Black Parade“, der in den Kategorien „Record of the Year“ und „Song of the Year“ an den Start geht, der Co-Produktion „Savage“ mit Rapperin Megan Thee Stallion in den Kategorien „Record of the Year“, „Best Rap Performance“ und „Best Rap Song“ sowie mit dem Film „Black Is King“ als „Best Music Film“. Kann Beyoncé am 14. März sogar in acht Kategorien gewinnen, wäre sie die meistausgezeichnete Künstlerin aller Zeiten. Übrigens: Der GRAMMY-Erfolg scheint in der Familie zu liegen. Beyoncés Ehemann Jay-Z belegt gemeinsam mit Quincy Jones ebenfalls den 1. Platz der am häufigsten nominierten Künstler.

Die größte Konkurrenz könnte Queen B von Taylor Swift, Dua Lipa und Roddy Ricch erwarten, die jeweils sechsmal nominiert sind. Damit ihr den Überblick behaltet haben wir die Nominierten in den wichtigsten Kategorien für euch zusammengestellt.

Trevor Noah ist der Host

Dass seine Talente vielfältig sind, zeigt Trevor Noah jede Woche in „The Daily Show“ (Comedy Central). Er zählt zu den erfolgreichsten Comedians, ist Autor des Bestsellers „Born A Crime: Stories From A South African Childhood“ und Gründer einer Jugendentwicklungsinitiative. Jetzt hat es der südafrikanische Kabarettist, Moderator und Schauspieler in Sachen Hosting in die erste Liga geschafft: Als Gastgeber der 63. GRAMMY Awards löst er in diesem Jahr Alicia Keys ab, die zwei Jahre in Folge moderierte. Noah kann sogar selbst bereits eine GRAMMY Nominierung in der Kategorie „Best Comedy Album“ vorweisen. Dass er sich damals gegen seinen Kollegen Dave Chapelle geschlagen geben musste, macht ihn heute zum perfekten Host, sagt Noah selbst: „I am the best person to provide a shoulder to all the amazing artists who do not win on the night because I too know the pain of not winning the award!“

Wer bei der Verleihung der 63. GRAMMY Awards getröstet werden muss und wer die begehrten Preise absahnt, seht ihr in der Nacht vom 14.03. zum 15.03. im Livestream auf MagentaMusik 360.