Jan Lisiecki – So lobt die Welt den Piano-Profi

Mit gerade einmal 24 Jahren zählt der kanadische Pianist Jan Lisiecki schon jetzt zu den Weltstars der Klassik. Befeuert wird das durch ein breites Medien-Echo und Jubelstürme auf der ganzen Welt. Wir haben die schönsten Klavier-Komplimente an den jungen Künstler zusammengetragen.

Alle sind sich einig – Jan Lisiecki ist ein Ausnahmekünstler. Das zeigt auch ein Blick in seine Biographie: Wunderkind-Alarm. Bereits im Alter von fünf Jahren begann er ein Klavierstudium am Konservatorium. Und damit nicht genug, Lisiecki trat noch mehr aufs Gas- … pardon, Pianopedal: Auf Empfehlung der Schulleitung konnte er nicht eine, nicht zwei, nicht drei, sondern gleich vier Klassen überspringen. Im Anschluss folgte ein Stipendium an der renommierten Glenn Gould School in Toronto. Zu dem Zeitpunkt hatte er längst die internationalen Bühnen erobert, schon als 13-Jähriger spielte er Klavierkonzerte von Chopin in absoluter Perfektion. Mit 15 schloss er einen Plattenvertrag mit „Deutsche Grammophon“, dem ältesten Klassiklabel der Welt, ab. Seitdem spielt er weltweit um die hundert Konzerte im Jahr von der Mailänder Scala bis zur New Yorker Carnegie Hall, und die Lobeshymnen der Journalisten reißen nicht ab.

Die Top-Komplimente

Experten und Journalisten betonen besonders häufig seinen musikalischen Horizont, der seinem Alter weit voraus sei. Außerdem ganz oben auf der Lobes-Liste: die einfühlsamen Interpretationen und die herausragende Technik von Lisiecki.

Die New York Times nannte ihn „einen Pianisten, der jeder Note Bedeutung verleiht“. Und zu seiner Platte – Chopin: Works for Piano & Orchestra – urteilte ebenfalls die New York Times: „Lisieckis Mischung aus jugendlicher Brillanz, Raffinesse und Anmut ist perfekt für diese Musik.“ Brillanz, Raffinesse und Anmut – klingt als wäre kein größeres Lob möglich, doch da geht noch mehr: Die französische Klassik-Zeitschrift Diapason würdigte Lisiecki als einen „Virtuosen bar jeder Manieriertheit mit einer kraftvollen und vor allem unwiderstehlich natürlichen Spielweise“. Wow…

Auch in England ist man voll des Lobes: Das BBC Music Magazine pries Lisieckis „reife Musikalität“, seine „fein destillierte“ Interpretation und sein Spiel „mit glänzender Technik“. Und die Financial Times riet ihren Lesern schlicht: „Jan Lisiecki. Remember the name”.

Da schließen wir uns an: Schreibt euch nicht nur den Namen hinter die Ohren, sondern auch dieses Event auf eure Watch-List: Jan Lisiecki gemeinsam mit dem Australian Youth Orchestra unter der Leitung von Krzysztof Urbański im Kurhaus Wiesbaden. MagentaMusik zeigt den gemeinsamen Auftritt der Klassik-Größen im Rahmen des Rheingau Musik Festivals. Auf dem Programm stehen Holly Harrison, Sergej Rachmaninow und Dmitri Schostakowitsch. Prognose: (Lobes-)Hymnen im Akkord.