29.04.2021

Wie sich diese Künstler für unseren Planeten engagieren

Jedes Jahr am 22. April bekommt unsere Erde besondere Aufmerksamkeit! Wir werden daran erinnert, dass wir uns um unseren Heimatplaneten kümmern müssen, wenn unsere Kinder noch ein lebenswertes Zuhause vorfinden sollen. Wir haben den Tag zum Anlass genommen, zu schauen, wer unter unseren MagentaMusik 360 Musiker:innen mit gutem Beispiel voran geht – im Kleinen wie im Großen. Denn jede Aktion zählt!


Pearl Jam

Die Mitglieder der US-Rock-Band Pearl Jam sind alte Veteranen des Umweltschutzes. Seit fast 30 Jahren engagieren sie sich politisch, sozial, aber auch für unsere Erde. Seit 2006 sogar mit ihrer eigenen gegründeten Stiftung Vitalogy Foundation.

Bereits 2003 haben sie sich selbst eine CO2-Steuer auferlegt, um ihren Tour-bedingten Kohlenstoffdioxid-Ausstoß zu reduzieren. Einen Teil der Tour-Gewinne investieren sie zudem in Organisationen, die sich für die Wiederaufforstung des Regenwalds und den Kampf gegen den Klimawandel einsetzen. Für ihr Engagement nutzen sie übrigens auch buchstäblich ihre Bühne: Nicht selten platzieren sie auf ihren Konzerten in den Pausen zwischen ihren Songs politische Botschaften.

Die Fantastischen Vier

Auch den Stuttgarter Hip-Hoppern liegt Nachhaltigkeit am Herzen. 2016 erhielten die Fanta Vier sogar den Ehrenpreis des Deutschen Nachhaltigkeitspreises für ihr ökologisches und soziales Engagement. Vor allem Thomas D. setzt sich für eine bessere Welt ein. Der Vegetarier lebt gemeinsam mit anderen Musikern auf einem Öko-Hof in der Vulkaneifel, der mit umweltfreundlicher Energie versorgt wird. Außerdem ist er als Moderator von Wissen vor Acht in der ARD zu Naturthemen zu sehen. Smudo hingegen will in einem besonders kontroversen Bereich für Veränderung sorgen: Er kämpft für einen grünen Motorsport. Für den Rennstall Four Motors fährt er in einem mit Bio-Diesel betriebenen Rennwagen, aus Bioleichtmetall.

Clueso

Wie klimaneutrale Auftritte funktionieren könnten, demonstrierte Singer-Songwriter Clueso in Luke Mockridges Late-Night-Show zum Thema „LUKE! Die Umwelt und Ich“ vor einigen Wochen. Während der Erfurter Sänger seinen Song „Du warst immer dabei“ performte, strampelte sich der Moderator mit Verstärkung auf Bikes ab, um selbst Strom zu erzeugen. „Die erste grüne Performance im deutschen Fernsehen“ wie Mockridge kommentierte. Den gesparten Strom spendete Sat.1 in Form von 1.000 Bäumen.

Michael Patrick Kelly

Mit diesem Auftritt war ihm die Aufmerksamkeit sicher: Vergangenes Jahr zertrümmerte der Folk-Sänger in der Show „Sing meinen Song“ seine Gitarre und schockte die Zuschauer. Ihr Korpus zeigte die Erdkontinente. Mit dieser symbolischen Zerstörung unseres Planeten wollte Kelly ein wichtiges Zeichen setzen – wir müssen in puncto Umweltschutz umdenken. Show-Kollege Jan Plewka sammelte die Instrumentteile zusammen und wird aus ihnen gemeinsam mit seinem Sohn ein neues Kunstwerk erschaffen. Anschließend soll es für den guten Zweck versteigert werden.

Alligatoah

Der Wortakrobat aus Langen hat es 2015 in seinem Song „Lass liegen“ geschafft ein Umweltproblem besonders auf den Punkt zu bringen: die Müllverschmutzung durch den Menschen sowie unsere Wegwerf-Mentalität. Beispiel gefällig? „Ich steppe in den Wald und lasse liegen, was mir aus der Hose plumpst. 'Ne Packung Bifi, Batterien und Plutonium (…) Was einmal den Boden berührt hat, ist bedeutungslos und stinkt. Ich lass' es lieber liegen, lieber neue Waren statt verwahren“. Traurig, aber wahr. Doch das Tolle ist, jeder Einzelne von uns ganz leicht dazu beitragen, dass weniger Müll unsere Heimat verschmutzt. Es liegt an uns die Welt zu verändern. Heute ist ein guter Tag, um anzufangen.